Unser Auswandererschiff „Rouenaise“

Wir lieben unser Theaterschiff. Wir empfinden es als etwas ganz Besonderes, dass wir dieses Schiff von Holzbau Bruno Kaiser gebaut bekommen haben und es uns für unser Freilichttheater „Zwischen den Welten“ zur Verfügung steht.
Dieses Schiff steht für die ganze Symbolik von „Zwischen den Welten“ es steht für eine große Gemeinschaft. Es verbindet nicht nur uns alle, die wir gemeinsam dieses Projekt auf den Weg bringen, es verbindet auch unsere Vorfahren mit uns. Eine alte Zeit zum Leben zu erwecken ist eine besondere Ehre und wir denke, wir sind es den Menschen von damals schuldig es mit viel Authentizität zu gestalten. Dieses Schiff ist mit Liebe zum Detail und viel Herzblut geplant und gebaut worden.
Über viele Monate wurden Pläne entworfen, Ausmessungen getätigt, unzählige Besprechungen mit Herbert Duttlinger und Helmut Böhler im Klostergarten und in Bernau haben stattgefunden bis zuletzt in vielen Stunden das Schiff in Bernau gebaut wurde. In zwei Teilen ist es dann nach Riedern transportiert wurde, um dort aufgebaut werden zu können.

Umfangreiche Planung und viele Besprechungen im Vorfeld

Die Rouenaise wird in den heiligen Hallen von Holzbau Bruno Kaiser gebaut:

Wer dieses Schiff sieht, stimmt uns zu. Holzbau Bruno Kaiser hat hier wahre Meisterleistung vollbracht. Wir sind voller Dankbarkeit und Freude.
Für das Große Ganze sind immer auch die Details wichtig.
Und hier haben allerhand sehr liebe Menschen, die ihr Handwerk mehr als verstehen, dazu beigetragen.
Herbert Bächle schneiderte wunderbare, perfekt sitzende Segel in Räumen, die Harald Fechtig zur Verfügung gestellt hat. Günter Schneider knüpfte gekonnt Seile und setzte sie optimal ein.
Lothar Bächle ging am Masten ganz nach oben ohne mit der Wimper zu zucken, Andreas Schäfer, Holzbau Bruno Kaiser’s Schiffszimmermann wusste immer gut gelaunt was zu tun ist und Friedrich Werner und Heiner Duttlinger waren und sind immer mit der größten Hilfsbereitschaft zur Stelle, die man sich vorstellen kann. Für unsere vereinsinterne Schiffskoordination und die Verpflegung der „Arbeitsbesatzungen“ war in aller erster Linie Thomas Fechtig am Ruder.
Es war uns eine große Freude zu sehen wie unsere Rouenaise eine Gangway bekommt, die Segel das erste Mal gesetzt werden und wie die Luft im Klostergarten immer intensiver nach Meer riecht. Wenn man sich etwas wünscht und es sich so richtig wunderschön vorstellt und es in Wirklichkeit dann aber alle Vorstellungen übertrifft, dann ist das großes Glück und dicke fette Freude…
Wer den Klostergarten betritt wird sich „Zwischen den Welten“ fühlen… (sogar PUR gefällt der Name von unserem Theaterstück „Zwischen den Welten“)
DANKE EUCH ALLEN VON HERZEN!

Vorbereitungen finden statt:

Ein Schiff fährt durch den Schwarzwald:

Zwei Schiffseinzelteile werden nun im Klostergarten zusammengefügt:

Segel, Seile, Gangway… Die Details sind wichtig!

Schiffstaufe

Eine Schiffstaufe im Klostergarten in Riedern a.W. durchführen zu dürfen ist ein unglaubliches Erlebnis und auch eine große Ehre.
Unser Verein durfte am Samstag 29.09.2018 vor einem großen Publikum unser Theaterschiff taufen. Die „Rouenaise“ wurde zuvor von unserem kath. Herr Pfarrer Thomas Schwarz, der selbst auch bei „Zwischen den Welten“ mitspielt und der ev. Pfarrerin Frau Ruth Reinhard gesegnet. Unsere Helden und Schiffsbauer von Holzbau Bruno Kaiser aus Bernau, nämlich Helmut Böhler und Herbert Duttlinger haben den Richtspruch zum Besten gegeben und die wunderbare Feier zusammen mit Stefan Spitz und Andreas Wiesler aus der Geschäftsleitung, begleitet. Vielen Dank noch mal aus tiefstem Herzen für dieses geniale Bauwerk – wir lieben es!
Danke allen Besuchern, den Landfrauen von Berau und den kath. Frauen von Riedern und Hürrlingen, sowie Anita Morath, Daniel Frech und Stefan Gromann für die Unterstützung bei der Bewirtung und allen, die dieses Fest möglich gemacht haben. Im Anschluss der Festlichkeiten haben wir uns an der Band „MOST“ rund um FLAKE erfreut – Ihr seid coole Jungs und habt super Stimmung gemacht – Danke Euch.

Auszug des Richtspruchs von Helmut Böhler:

Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen
grüßt stolz der Mastbaum nun ins Land.

Und stolz und froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wackre Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.

….

Wir bitten Gott, der in Gefahren
uns allzeit so treu bewahrt,
er mög’ die Rouenaise bewahren
vor Sturm und Schaden aller Art.

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen,
den Theaterleut Erfolg und Spaß an allen Tagen.